Burschenschaften anfechten Zeitfixierer @flickr (CC BY-SA 2.0)
Burschenschaften anfechten Zeitfixierer @flickr (CC BY-SA 2.0)

Die fortwährende Weigerung des Studierendenrates der OvGU, sich von Studentenverbindungen zu distanzieren und die Solidaritätsbezeugung des RCDS Magdeburg zu derartigen Organisationen sollte verwundern.

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Meet your Meat – Füttern und futtern

Liveschächtung auf dem Mensavorplatz am Montag den 02.04.2012

 

„Meet your meat“ oder auf Deutsch „triff dein Fleisch“, unter diesem Slogan möchte die Grüne Hochschulgruppe Magdeburg mit einer innovativen und kontroversen Aktion für eine bewusste und ausgewogene Ernährung besonders unter Studierenden werben. „Viele von uns kennen Fleisch doch nur als Schnitzel vom Supermarkt oder der Essensausgabe, da wollen wir ansetzen“ meint dazu Julia von der GHG. Ab neun Uhr können auf dem Mensavorplatz zwei Rinder und ein Schaf bestaunt, gestreichelt und gefüttert werden. Den Studierenden und MitarbeiterInnen der Universität wird so die Chance gegeben zu ihrem späteren Essen noch einmal einen Kontakt aufzubauen und so die Verbindung zwischen Herkunft des Fleisches und Produkt Fleisch an der Essensausgabe herzustellen.

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Alle Jahre wieder trifft ein Hinterzimmergremium die Vorentscheidung über den zukünftigen Rektor unserer Universität und die Studierenden bleiben außen vor.

Im Frühjahr des Jahres 2012 soll ein neuer Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gewählt werden. In den nächsten Wochen und Monaten wird eine Rektorfindungskommission aktiv, welche den Auftrag hat, Vorschläge für eine/n Rektor/in anzunehmen, zu prüfen und danach dem Senat vorzulegen. Dieser wird in erweiterter Zusammensetzung (StellvertreterInnen auch stimmberechtigt) aus den Vorschlägen den/die Rektor/in wählen. Eine Neubesetzung steht an, da Prof. Pollmann sich in den Ruhestand verabschiedet.

Dies war der Anlass für den folgenden Antrag um zukünftig eine berechtigte Beteiligung der Studierenden zu sichern und nicht nur die 5 dienstältesten SenatorInnen entscheiden zu lassen. Mit nur einer Enthaltung auf Seiten der ProfessorInnenschaft wurde dieser Antrag leider abgebügelt. Auf die aktuelle Kommission hätte er keine Auswirkung gehabt.

 

Wir hoffen, dass die in der Sitzung versprochene Konsultationen der Studierenden auch vollzogen werden.

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pony kaktuslampan @flickr (CC BY-SA 2.0)
pony kaktuslampan @flickr  (CC BY-SA 2.0)

Als Erstis solltet ihr daran denken euren Studi-Ausweis an den Automaten bedrucken zu lassen, sonst ist dieser nicht gültig als Fahrausweis in der Straßenbahn. Außerdem solltet ihr euren Uni-Mail-Account einrichten im URZ und euch in der Bibliothek anmelden. Dies und andere Gedanken zum Studienanfang habe wir Euch hier mal aufgeschrieben.

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Sehr geehrte Leserbriefschreiber!

Vielen Dank für Ihre Zeilen, die mich etwas erschüttert haben.
In dem Beitrag, in dem es um Lärmschutz in Magdeburg geht, ist weder eine
Verbindung zu etwaigen rechtsradikalen Personen beabsichtigt und auch nicht
hergestellt worden.

Ich distanziere mich entschieden von diesem Vorwurf und bin weit davon entfernt,
mich auf die Seite rechtsradikal gesinnter Personen zu schlagen.
Wir haben einen jungen Mann auf der Straße gebeten, bei der Umsetzung unserer
Bildidee behilflich zu sein. Nicht mehr und nicht weniger.


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Offener Brief der Grünen Hochschulgruppe Magdeburg an die Magdeburger Volksstimme anlässlich des Artikels der Ausgabe 192 des Jahres 2011:

http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/414780_Laermaktionsplan-Das-wird-eine-spannende-Diskussion.html

Magdeburg, 19.08.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre heutige Bestätigung der durchaus berechtigten Klischees Magdeburgs. Unsere Bewunderung gilt hier in ganz besonderer Weise der unbedarften Unreflektiertheit, mit der Sie es immer wieder schaffen, harmlos anmutende, kommunalpolitische Themen in eine ideologische Farce zu verwandeln. Fast schon von unbeholfenem Charme könnte man sprechen, wäre die Sache nicht so ernst und gefährlich.

Aber gehen wir doch chronologisch vor: In der Überschrift eine Debatte um Lärmschutz und Verkehrsverlagerung als „spannende Diskussion“ zu bezeichnen – gut, das ist ein Zitat. Ein plakatives Bild eines Mannes mit zugehaltenen Ohren in den Text einzufügen, damit auch ja alle Lesenden klar visualisiert vor Augen haben, dass es hier um so richtig nervigen Lärm geht – nun ja, kann man unter journalistischer Freiheit verbuchen. Aber dass eben dieser abgebildete Mann ein T-Shirt der rechtsradikalen Marke Thor Steinar trägt, auf dem durch die Verbindung der Worte „kontaktfreudig“ und „erlebnisorientiert“ mit aufgedruckten Blutspritzern die Affirmation körperlicher Gewalt suggeriert wird – was will uns die Autorin damit sagen? Ist das unüberlegt? Fehlende Reflexion?

Die Darstellung eines mutmaßlich rechtsradikal gesinnten Menschen als

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Stellungnahme der GRÜNEN Hochschulgruppe zum Artikel Prof. Weimanns in der Zeitschrift Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Heft 5, Mai 20111

 

Einschätzung der Ereignisse von Fukushima

Auch wenn Prof. Weimann schreibt, dass es zu früh für ein „endgültiges Urteil für das Ausmaß der Schäden“ wäre, so gehen seine Erwartungen doch bereits in eine bagatellisierende Richtung. Insbesondere die Verschleierung der Kernschmelze durch die Betreibergesellschaft sollte ihn seine Einschätzung der Schäden und damit auch die Bewertung des Risikos der Atomkraft essentiell überdenken lassen. Ebenso ist sein Vergleich mit Tschernobyl in diesem Zusammenhang zu kritisieren. Nur durch Glück wehte der Wind die Radioaktivität nicht in die Millionenmetropole Tokio. Von einem möglichen geringeren Restrisiko zu sprechen, wie es Weimann formuliert, erscheint in Anbetracht dieser Überlegungen gerade zu zynisch. Die Ereignisse von Fukushima haben mit den bereits eingetretenen Schäden erschreckend vor Augen geführt wie real die Gefahr eines GAU sind. Nicht nur menschliches oder technisches Versagen kann dazu führen, sondern eben auch unvorhergesehene Naturkatastrophen. Mehrere deutsche Atomkraftwerke befinden sich im Oberrheingraben und damit einem potentiellen Erdbebengebiet, darüber hinaus könnten alle AKW könnten wie derzeit zwei Kraftwerke Missouris durch Hochwasser überschwemmt werden, wodurch wie in Fukushima ein Stromausfall das Kühlsystem ausschalten würde. Diese Gefahr wird von ExpertInnen zwar sehr gering eingeschätzt. Doch ein singuläres Ereignis, wozu die Natur jederzeit fähig ist, würde diese sehr schnell schrecklich real werden lassen.

Der Originaltext von Prof. Weimann:

Http://vahlen.becksche.de/asp/e_admin/zeitschriften/upload/WiSt05-11-Visier.pdf   Mehr »

Die Grüne Hochschulgruppe Magdeburg unterstützt voll und ganz die PM "Bildung ist keine Ware" des Studierendenrates der OvGU und die gleichnamige Demo am Montag den 4.4. 12:30 Mensa Vorplatz.

Auf der Sitzung des Studierendenrates am Donnerstag den 31.03. brachten wir aus aktuellem politischen Anlass dieses Thema auf die Tagesordnung. CDU und SPD planen in Ihren Koalitionsverhandlungen Frau Wolff (CDU) das Wirtschaftsministerium zu zuschanzen und als kleine Versüßung des Ganzen ihr die Hochschulpolitik oben drauf zu legen. Wozu dies führen kann, legt die Pressemitteilung auf eindrucksvolle Art dar.

Wir hoffen, dass Sie keinen Punkt des CDU Regierungsprogramms (woanders heißt es Wahlprogramm) übernimmt. Sätze wie Die Lehrinhalte müssen gestrafft und
konzentriert, die Studienzeiten weiter verkürzt, "die Studierenden nach Eignung und
Leistung durch die Hochschulen selbst ausgewählt und die Professoren stärker auch
nach didaktischer Eignung ausgewählt werden." sind in keinem Fall tragbar.

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MSC

GHG für nachhaltigen Fisch in der Mensa der OvGU

Die Grüne Hochschulgruppe Magdeburg hat am 27.01. im Studierendenrat ihren Antrag zur ausschließlichen Verwendung von Fisch mit MSC Zertifikat in der Mensa der OvGU erfolgreich eingereicht. Nach einer langen kontroversen Debatte wurde er knapp beschlossen. Hiermit wollen wir ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung setzten. Die Mensa als größte Kantine der Stadt sollte mit Vorbildswirkung voranschreiten und einen würdigen Beitrag zum Schutz der Meere und somit unserer Zukunft leisten. Immer mehr Fischarten sind in ihrer Population bedroht. Besonders der Intensivfischfang und Aquakulturen führen zu einer enormen Zerstörung des Ökogleichgewichts und stellen somit eine zunehmende Bedrohung der Weltmeere dar.

Wir hoffen auf die volle Unterstützung des Studentenwerks bei der Umsetzung.

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Seit dem 17.05.2010 hängen die Wahlplakate der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) auf dem Campus. Dargestellt wird die große Zahl von 271.539,62 €. Die Zahl geht einher mit der liberalen Dauerforderung nach Senkungen von Beiträgen, hier nach Senkung des Semesterbeitrags. So viel Geld sei mehr als genug für den StuRa, so die Aussage des Plakates. Die 271.539,62 Euro stammen aus dem Haushaltsplan des Studierendenrates und beziehen sich auf ein Jahr, also auf zwei Semester. Sie sind zudem, verknüpft mit der Forderung nach Senkung des Semesterbeitrags, die falsche Zahl, weil die Semesterbeiträge im StuRa-Haushalt nur 165.000,00 € ausmachen. Der Rest sind Landeszuschüsse oder stammt aus dem Haupt- und Geldmarktkonto des Studierendenrates. Also von Geld, das von einer Senkung des Semesterbeitrags gar nicht betroffen wäre (Haushaltspläne sind auf der Internetseite des Studierendenrates einsehbar).

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Von der Studentin über die in der Bewerbungsphase stehenden jungen Frauen bis hin zur promovierten Erziehungswissenschaftlerin sind Teilnehmerinnen unserer Einladung gefolgt." Die Trainerin Jasmin Döhling-Wölm von der Firma "Karrierekunst" äußerte sich nach dem Coaching sehr zufrieden, "Neben der großen Aufgeschlossenheit der Damen hat mich besonders beeindruckt, dass man bei allen Teilnehmerinnen den Willen spüren konnte, nicht nur etwas für sich selbst zu tun, sondern auch zu gesellschaftlicher Veränderung beitragen zu wollen."

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Wir freuen uns, dass Herr Prof. Weimann im Interview mit dem Radiosender detektor.fm seine Sichtweise auf Klimaschutz und Energieversorgung neu justierte. Weg von der selbstherrlichen Lobbyanzeige der Braunkohleindustrie, hin zu einer Forderung der deutlichen Reduzierung des CAP (also der handelbaren CO2-Menge). Auch die Ausweitung des Emissionshandels auf andere Bereiche findet unsere ungeteilte Unterstützung.

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Im März hatte die GHG öffentlich gemacht, dass in einer Vorlesung von Frau Prof. Braun am Institut für Biologie der Otto-von-Guericke-Universität, kritiklos über Tierversuche zum Forschungsthema Hungergefühl berichtet wurde und diese Ergebnisse anhand einer Power-Point-Präsentation dargestellt wurden.

Statt zu den Vorwürfen der Studierenden ausführlich Stellung zu nehmen, richtete sich das Augenmerk von Frau Braun von da an hauptsächlich darauf, die Veröffentlichung ihrer Folien zu verhindern. So stellte sie der GHG zunächst ein Ultimatum bis zum 12.04.2010 zur Entfernung der Folien von unserer website, selbstverständlich nicht ohne die Androhung rechtlicher Schritte. Die GHG kam dieser Forderung aus Kulanz umgehend nach, obwohl man über die Veröffentlichung von Lehrmaterialen durch Studierende geteilter Meinung sein könnte.

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Vor einigen Tagen meldeten sich Studierende der Studiengänge Integrative Neuroscience und Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition bei der Grünen Hochschulgruppe Magdeburg. Sie berichteten davon, dass in einer Vorlesung des Instituts für Biologie über Tierversuche zum Hungergefühl berichtet wurde und diese anhand einer Power-Point-Präsentation, die der GHG vorliegt (hier gab es mal einen Link zum Download der PPT, den wir nach Androhung rechtlicher Konsequenzen vorerst entfernt haben...), vorgestellt wurden. Spätestens ab Seite 24 geht es dabei um Abbildungen von wissenschaftlich fragwürdigen Versuche an Ratten, deren z.B. die Gedärme verbunden werden. Es wurde der Anschein erweckt, dass diese Tierversuche notwendig seien und einen sinnvollen und obligatorischen Teil des Studiums darstellen würden. Es kam zu ablehnenden Reaktionen einiger Studierender, die den Raum aus Protest gegen die Darstellungen verließen. Die GHG nimmt den Vorfall zum Anlass, sich mit einem offenen Brief an das verantwortliche Institut zu wenden, den wir im Folgenden veröffentlichen.

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Diese Forderung findet sich in unserem Wahlprogramm (http://www.ghg-md.de/gremienwahlen-2009/wahlprogramm-2009/) und wir arbeiten daran sie umzusetzen.
Aus diesem Grund haben wir über 30 Einrichtungen der OvGU per Mail kontaktiert. Ziel war es herauszufinden in wie weit an der OvGU bereits Recyclingpapier eingesetzt wird und woran es liegt, dass Recyclingpapier nicht überall benutzt wird.

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Auf dem Bild ist Prof. Weimann der Uni Magdeburg zu sehen. Das der Tex: "Die Ratio ist eine bessere Ratgeberin für die Klimapolitik als dieser Ideologe"

Eine Stellungnahme der Grünen Hochschulgruppe Magdeburg (GHG) zu den Werbe-Weisheiten des Braunkohle-Lobbyisten Prof. Joachim Weimann.

Seit dem Frühjahr 2008 schaltet der Bundesverband Braunkohle (DEBRIV) aus Köln großformatige Anzeigen in deutschlandweit erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften wie der ZEIT, der Süddeutschen Zeitung, dem SPIEGEL oder dem Online-Nachrichtenportal SPIEGEL ONLINE. Der Lobby-Verband, dessen Ziel es ist, die klimaschädliche und unzeitgemäße Braunkohle-Industrie in Deutschland so lange wie möglich am Leben zu halten, lässt sich die Anzeigen-Kampagne, in der mittlerweile über zwanzig vermeintliche Experten ihre „Weisheiten" zum Besten gegeben haben, viele Millionen Euro kosten.

Die GHG-Gegenanzeige zum Download

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Mal im Ernst: Nazis machen klassischer Weise genau dass, was man von Nazis eben so erwartet! Entweder sie betreiben „Völkerhetze“, verfolgen und bedrohen Andersdenkende, verletzen oder töten im schlimmsten Fall Menschen, die ihnen einfach nicht so recht ins Volksgemeinschaftsbild passen wollen. Oder sie geben ihrem Treiben dann und wann einen biederen Anstrich und treten zu Wahlen an.

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Sexismus wird abgeleitet von dem Wort „sex“, was Geschlecht im biologischen Sinn bedeutet. Soziologische Texte unterscheiden zwischen dem biologischen (sex) und dem sozialen Geschlecht (gender). Während sich das biologische Geschlecht ausschließlich auf biologische Körpereigenschaften bezieht und zwischen Mann und Frau unterscheidet, hebt das soziale Geschlecht (gender) diese Unterschiede auf und sieht das Verhalten als sozial konstruiert an.

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Arbeitsgrundlage für unsere Vertreterinnen und Vertreter in den Gremien, ist das 2007 beschlossene Wahlprogramm "Aspekte für eine soziale, ökologische und demokratische Universität".

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URL:http://www.ghg-md.de/themen/