+Update+ WLAN an der Uni: Reaktionen auf unsere Anfrage

Das Rektorat hat auf unseren offenen Brief geantwortet (hier). Erfreulich ist schon mal, dass das Thema zeitnah angegangen wird. Wir haben nach der 1. Antwort mit technisch versierten Studierenden Rücksprache gehalten und darauf hingewiesen, dass mittlerweile auch die 5GHz-Frequenz genutzt werden kann und daher Hardware gekauft werden sollte die beide Frequenzen (Dual Band) unterstützt. Die entsprechende Antwort haben wir jetzt erhalten

W-LAN an der Uni: 2. Reaktion auf unsere Anfrage.


Wir haben eine Antwort auf unsere Nachfrage erhalten. Nach Rücksprache mit den technisch versierten Leuten zu denen wir Kontakt haben sind wir mit der Vorgehensweise erst einmal zufrieden und hoffen, dass die Realisierung eines besseren W-LAN zeitnah ohne weitere Verzögerungen realisiert wird. Falls ihr noch weitere Anmerkungen habt würden wir diese aber natürlich auch noch einbringen.

Hier der Auszug aus der Mail mit den entscheidenden Informationen:

"Der nötige Umbau der UB-Netzinfrastruktur hat sich wegen unserer knappen Personalressourcen verzögert. Wir wollten das zur Mitte des letzten Jahres schaffen und hoffen jetzt auf 1Q2015.
Die neuen Accesspoints werden anstelle von 54 mbps mind. 450 mbps und natürlich auch das 5-GHz-Band bedienen.

Randbedingungen:
- Aktueller Engpass sind nicht nur die Bandbreiten sondern auch die Anzahl der Verbindungen. Noch vor kurzem haben wir sensationelle 400 gleichzeitige Nutzer im Campus-Funknetz gemeldet, jetzt wurde die aktuelle Obergrenze von 3400 erreicht!! Faktisch ist jeder Kunde, der die UB betritt über sein Smartphone im WLAN angemeldet, auch wenn er das Gerät nicht aktiv nutzt. Die aktiven Notebooks kommen hinzu ...
- Der Internet-Zugang der OVGU ist hinreichend dimensioniert. Allerdings sind bei einer Verzehnfachung des Datenverkehrs in die UB (wahrscheinlich = das größte Internet-Café Magdeburgs) auch entsprechende Verbindungen im Campus anzupassen. Das wird also auch umgebaut.
- Jeder möchte an beliebigen Positionen guten Empfang haben. Aus den Nice-to-have-Spots soll möglichst ein flächendeckender 100%-Service werden.  Aber die Bauform der UB ist skurril und die Bücherregale dämpfen wir Beton. Für die sehr komplexe, optimierte Ausleuchtung der UB wird deshalb externe Unterstützung eingebunden."

W-LAN an der Uni: 1. Reaktion auf unsere Anfrage.


"Ihre Kritik zum „langsamen Internet“ ist durchaus berechtigt, wenngleich sie nicht den Internet-Anschluss und die zentralen Server der OVGU betreffen kann, sondern nur das WLAN.

Das WLAN wurde nicht flächendeckend, sondern nur für Hörsäle, einige Seminar- und Besprechungsräume, sowie für Foyers konzipiert. Neubauten und Sanierungen der letzten Jahre, z. Bsp. Gebäude 40, gewähren allerdings nahezu eine flächendeckende Ausleuchtung.

Die Zunahme der WLAN-Nutzer (Smartphones !) ist extrem. Die Maxima der gleichzeitigen User im Funknetz lag im WiSe 2013 noch bei 2500, im SoSe 2014 bei 2700 und haben jetzt an mehreren Tagen die aktuell maximale Kapazität von ca. 3500 Ports (14 Subnetze) erreicht. Man muss dabei beachten, dass Funknetze immer solidarisch genutzt werden, wodurch die Bandbreite für jeden Nutzer sinkt und Störungen stärker auftreten können.

Die verbauten Accesspoints (AP) sind an vielen Standorten veraltet (54 Mbit/s). Für die Erneuerung der APs ist ein Aufbau der darunter liegenden Infrastruktur nötig – dieser Ausbau läuft bereits in vielen Gebäuden. Zusätzlich werden derzeit auch neue zentrale WLAN-Controller in Betrieb genommen.

Für die Universitätsbibliothek (UB) war die Ersetzung der APs (neu dann mit je mind. 450 Mbit/s) bereits für das 3. Quartal 2014 vorgesehen. Diese Arbeiten können nun wegen personeller Engpässe erst im Jan./Febr. 2015 realisiert werden. Danach ist das Geb. 10 an der Reihe. Weitere Schwerpunkte der Aufrüstungen sind die Bereiche H1, H5 und G22.

Die UB ist hier ein extremer Ballungsraum von WLAN-Nutzern und hat gleichzeitig ein besonders komplexes Funkfeld. Man hat immer nur 3 Frequenzen im 2,4-GHz-Bereich, die sich möglichst wenig überschneiden dürfen. Blechregale mit Büchern schirmen hier wie Beton. Eine Masse an APs allein reicht hier nicht aus. Wir planen den optimierten Ausbau dieses Funkfeld-Bereiches mit Unterstützung externer Expertise prototypisch umzusetzen.

Die 130 festen Arbeitsplätze der UB gestatten wie jedes Gerät im LAN (Datendose) als Alternative jederzeit hinreichenden und schnellen Zugang zu Servern und zum Internet.

In der Hoffnung, Ihnen die recht komplexe Situation ein wenig verdeutlicht zu haben, verbleibe ich

mit den besten Grüße aus dem Rektorat"

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