Wahlprogramm der Grünen Hochschulgruppe


Als Grüne Hochschulgruppe setzen wir uns in und um die Gremien für Euch ein. Mit Euch wollen wir uns auf den Weg zu einer ökologischen, fröhlichen und gerechten Hochschule machen. Lasst uns gemeinsam aufbrechen und überkommene Strukturen niederreißen, für  bessere Lehre, mehr persönliche Emanzipation und eine freiheitliche Gesellschaft. Mit dem folgenden Wahlprogramm bewerben wir uns um Eure Stimme und Euer Engagement.


1. Das Studium muss besser werden!


Die Organisation und die Qualität der Lehre sind für alle Studierende ein zentrales Bedürfnis. Obwohl sich durch studentisches Engagement schon viel getan hat, gibt es immer noch viele Dinge zu verbessern. Im Studierendenrat, in der Kommission für Studium und Lehre und im Senat möchten wir unser bisheriges Engagement fortsetzen.


Zu einem modernen Studium gehört für uns:

1.1 Flexibilität und selbestimmtes Lernen

Regelstudienzeit ist die Ausnahme - nicht die Norm

Die Regelstudienzeit wurde eingeführt um den Studierenden die Garantie zu geben, innerhalb einer bestimmten Zeit ihr Studium abschließen zu können. Mittlerweile wird sie jedoch als abstruses Maß für die Leistung und Einsatzbereitschaft der Studierenden genutzt und dient ebenso als Berechnungselement der Mittelzuweisungen an die Universitäten. Wir halten diese Entwicklung für grundlegend falsch. Mit der aktuellen Ausrichtung der Universitäten und Studiengänge an der Regelstudienzeit verkommen diese immer mehr zu Durchlauferhitzern von jungen Menschen, um diese "fit" für den Arbeitsmarkt zu formen. Das ist für uns nicht das Ziel und der Zweck eines Studiums. Das Ziel des Studiums ist neben der Aneignung von Fachkompetenzen die Ausbildung der eigenen Persönlichkeit, die Befähigung zum kritischen Denken und zum Hinterfragen des Gegebenen sowie die Entfaltung der persönlichen Stärken. Dies kann nur zu einem Bruchteil in überfüllten Hörsälen und von überlasteten Dozierenden geschehen! Vielmehr geschieht neben dem Studium in der eigenen Auseinandersetzung mit Büchern, Menschen, Themen, Projekten, Praktika und fernen Ländern. Dafür muss Zeit sein, dafür muss die Universität Zeit geben, dabei muss die Universität die Studierenden unterstützen und nicht gängeln.

Kein automatisches Durchfallen

Regelstudienpläne sind nur ein Vorschlag wie ein Studium ablaufen kann. Studierende müssen selbst entscheiden können, wann sie welche Fächer belegen wollen. Daher ergibt es überhaupt keinen Sinn, dass in manchen  Prüfungsordnungen ein automatisches Durchfallen eingeführt wurde, welches zudem durch Anmeldung und Krankschreibung einfach zu umgehen ist. Wer länger studiert, verstopft auch keineswegs Übungen, da diese  meistens nicht mehrmals besucht werden, sondern nur zu einem anderen Zeitpunkt als im  Regelstudienplan vorgesehen.

Anerkennung von Wahlfächern 

In vielen Studiengängen gibt es die Möglichkeit, Wahlfächer ohne direkten Bezug zum Studiengang zu belegen. Oftmals wird dies jedoch in der Praxis eingeschränkt. Universität ist mehr als Ausbildung. Die Anerkennung von Wahlfächern muss der Regelfall sein. Restriktionen in den Prüfungs- und Studienordnungen müssen dafür gestrichen werden, vor allem muss aber in den Prüfungsämtern und -ausschüssen dafür geworben werden.

Interdisziplinarität statt Fachidiotie

Wir finden, dass uns häufiger die Möglichkeit gegeben werden sollte, in anderen Fachbereichen zu lernen. Inter- und transdisziplinäres Forschen und Handeln sind im Angesicht unserer globalen, stark vernetzen Probleme dringend notwendig. Ein Studium Generale, im Idealfall sogar mit Nachhaltigkeitsbezug, hat die Chance unsere Bildung nachhaltig zu verbessern.

1.2 Internationalität und Abbau von Hürden

Anmeldungen für Prüfungen vereinheitlichen

Die Anmeldung zu Prüfungen soll und muss für alle Studierende gleich sein. Deswegen setzten wir uns dafür ein, dass die Prüfungsanmeldung an der FWW wie an den anderen Fakultäten in Zukunft bis zwei Wochen vor der Prüfung möglich ist. Analog dazu muss die Abmeldung bis eine Woche vor dem Prüfungstermin möglich sein. An-, Um- und Abmeldung müssen kostenfrei bleiben. Andere Fakultäten haben ähnlich große Prüfungen mit vergleichbaren Durchfallquoten. Wenn dafür die Übernahme der Organisationsstrukturen von anderen Fakultäten notwendig ist, muss dies geschehen. Durch einen studierendenfreundlicheren Anmeldungszeitraum würde auch das grundrechtsverletzende Musterattest obsolet werden. 

Internationalität der Uni: Englisch in Mensa, Ausschilderungen, Campus

Die OvGU will eine internationale Universität sein. Dies begrüßen wir. Dafür muss schnellstmöglich die Anzeige in der Mensa auch in englischer Sprache realisiert werden. Generell müssen die Ausschilderungen auf dem Campus sowie Studiendokumente und die Homepage lieber gestern als heute auch auf Englisch erweitert werden. In der Bibliothek sollten alle Hinweise zusätzlich mindestens auf Französisch, Portugiesisch, Russisch und  Türkisch verfügbar sein, da viele ausländische Kommilitoninnen und Kommilitonen dies als  Muttersprache sprechen. In Zusammenarbeit mit dem Sprachenzentrum sollte dies auch zeitnah realisierbar sein. Weitere Sprachen wären natürlich erstrebenswert. Einrichtungen und Initiativen tragen dazu bereits viel bei. Wir wollen speziell auch in den Gremien der  Universität und der Verwaltung eine gehörte Stimme für Internationalität sein.

1/3 der Vorlesungen auf Englisch 

Die Internationalisierung der Universität darf auch vor den Vorlesungen nicht Halt machen. Wir fordern, dass das Angebot an Vorlesungen die auf Englisch gehalten werden, in den nächsten Jahren stark ausgebaut wird, mit  dem Ziel mindestens ⅓ des Lehrangebots auf Englisch anzubieten. Wir sehen dies nicht nur als wichtigen Schritt, um ausländischen  Studierenden und Lehrkräften ein attraktives und spannendes Angebot zu ermöglichen,  sondern ebenso als maßgebliches Element um deutschsprachige Studierende für ein  internationales Lebens- und Arbeitsumfeld zu befähigen. Dies trifft nicht nur für grenzüberschreitend tätige Organisationen und Unternehmen zu, sondern umso mehr für angehende WissenschaftlerInnen, denn hier ist die maßgebliche und aktuelle Literatur zum großen Teil in englischer Sprache. Für eine akademische Lehre und Forschung auf hohem  Niveau sehen wir somit die Vermittlung von Englisch auch im fachspezifischen Kontext als wichtiges Ziel der Bildung an einer Universität.

Auslandsaufenthalte fördern

§ 31 (6) des Landeshochschulgesetzes besagt: “Studierende haben insbesondere das Recht auf ein Studium im Ausland, das auf die Regelstudienzeit nicht angerechnet wird.” Wir fordern die konsequente Ermöglichung von Auslandssemestern und -aufenthalten  durch Anpassungen der Studienordnungen. Ebenso sollten Lehrende und Prüfungsämter, die im Ausland erbrachten Leistungen, honorieren und anrechnen.

1.3 eine moderne Uni mit hoher Qualität

Regelmäßige Evaluation

Die  OvGU setzt sich in ihrem Leitbild das Ziel einer hochqualifizierten und  wissenschaftlichen Bildung der Studierenden. Um die Erreichung dieses Zieles zu überprüfen und voranzutreiben, sehen wir die regelmäßige und effektive Evaluation aller Studiengänge als notwendige Voraussetzung an. Im  Zentrum der Evaluation stehen wir als Studierende. Daher müssen die Studierenden in alle Prozesse der Evaluation integriert werden. Die Evaluation sollte zentral und damit fakultätsübergreifend organisiert sein, um die Vergleichbarkeit und die Einhaltung von Standards zu  gewährleisten. Ebenso wichtig ist, dass die Evaluation und ihre Ergebnisse transparent der Hochschulöffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Für die Wirksamkeit der Evaluation ist es notwendig, dass die Ergebnisse mit Weiterbildungsmaßnahmen für Dozierende verknüpft werden.

Systemakkreditierung

Die Uni strebt eine Systemakkreditierung an. Dafür fordern wir, als Studierende, mit in die Evaluationsprozesse eingebunden zu werden. Weiterhin muss gewährleistet werden, dass es zu einer funktionierenden Selbstkontrolle der Uni kommt, wenn GutachterInnen nicht mehr von außen sondern aus der eingenen Uni kommen.

Lehrmaterial schnell und einfach zugänglich machen

Endlich versucht die Hochschulleitung die Anzahl von Plattformen im Internet zu reduzieren und die Systeme zu vereinheitlichen. Erste Erfolge sind sichtbar, jedoch bringt eine solche Plattform erst den gewünschten Vorteil, wenn alle diese nutzen. Wir fordern daher alle Lehrenden auf, ihre Materialien über das neue E-Learning Portal bereitzustellen. Die Bemühungen sollten sich jedoch nicht nur auf den Umzug auf eine neue Plattform beschränken. Es gibt einige E-Learning Konzepte, die ganz neue Dimensionen der Lehre eröffnen. Wir wünschen uns die vermehrte Nutzung von Live-Streams und Videoübertragungen. Gemeinsam mit einem offenen Umgang mit dem Lehrmaterial kann die Uni ihrer Verantwortung besser gerecht werden und auch ein breiteres Angebot für den Teil der Gesellschaft schaffen, der nicht bei uns eingeschrieben ist.

2. Für eine 100% nachhaltige Universität

Wir verstehen Hochschulen als Vorreiterinnen und Antriebskraft für eine ökologisch, soziale und ökonomische Transformation der Gesellschaft. Wir sehen die Wissenschaft in der Verantwortung, das ihr Mögliche für die Einhaltung des 2°C - Ziels, die Beendigung immer weiter gehender Umweltzerstörungen und die nicht enden wollende Ausbeutung unserer  Natur zu unternehmen. Dafür müssen wir besonders und zuerst auch bei uns selbst beginnen. Wir wollen eine CO2-neutrale Universität, die ohne einen zusätzlichen Verbrauch an endlichen Resourcen auskommt. Dafür muss viel getan werden. Deswegen fordern wir die stärkere Verankerung von Nachhaltigkeit und besonders der Ökologie in den Curricula. Studentisches Engagement in diesem  Bereich soll auch durch die Universität besser gefördert und ermöglicht  werden. Die Einrichtung eines "Green Office" ist für uns dabei ein erster wichtiger Schritt, dem weitere folgen müssen. Insbesondere im Bereich der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und ProfessorInnen sehen wir jedoch noch viel Handlungsbedarf. Bei Ihnen muss Nachhaltigkeit bald mehr sein als nur ein reines Lippenbekenntnis. Wir fordern deswegen die Einführung eines universitären Kriterienkatalogs für nachhaltige Forschung- und Entwicklung, der ebenso bei der Auswahl  von außeruniversitären PartnerInnen Anwendung finden muss. Ein Dorn im Auge ist uns besonders die ökonomische Lehre an der Universität. Diese ist nahezu komplett auf die neoklassizistische Auffassung der Ökonomie abgerichtet und verliert sich lieber in überkommenen Modell- und Theoriegebäuden anstatt die Vielfalt der  Ökonomie darzustellen und zum kritischen Denken anzuregen. Wir fordern mehr Pluralität!

Ein leckeres, vollwertiges und gesundes Mensaangebot

Wir befürworten eine ausgewogenere, vollwertigere, modernere und gesündere Mensa, damit sie ein beliebter Treffpunkt wird und generell attraktiver für Studierende, MitarbeiterInnen und Gäste bleibt. Um dies zu realisieren, möchten wir den Austausch zwischen dem  dem Studierendenwerk und den Studierenden stärken. Dies soll in Form von Kochkursen, Gesprächen und konstruktivem Feedback realisiert werden. Eine zunehmende Anzahl an Studierenden lebt vegetarisch bzw. vegan. Das Angebot der Mensa reflektiert diese Ernährungsgewohnheiten allerhöchstens ungenügend: Ein veganes Gericht pro Woche und regelmäßig als vegetarische Hauptspeisen beworbene Süßspeisen lassen keine ausgewogene vegetarische oder vegane Ernährung zu. Daher fordern wir, mehr vegetarische und vegane Gerichte in der Mensa anzubieten. Dies ist unserer Meinung nach keine Utopie und lässt sich auch wirtschaftlich verträglich umsetzen. Die Nachfrage nach vegetarischen und veganen Gerichten ist hoch, was man immer wieder daran sieht, dass diese Gerichte schon vor 14:00 Uhr ausverkauft sind. Des Weiteren würde eine Ausweitung des Angebots und die Verwendung von regionalen, saisionalen, fair gehandelten und biologischen Produkten und Erzeugnissen unsere Mensa ein Stück nachhaltiger und verantwortungsvoller machen.

Lebensraum Campus - Gestaltung der Universität

Der Campus ist nicht nur Lern-, sondern auch Lebensraum. Wir verbringen täglich viel Zeit auf unserem Campus, wir lernen, essen und arbeiten hier. Der Campus sollte so gestaltet werden, dass wir hier gemeinsam eine angenehme Zeit verbringen und alle unsere Bedürfnisse erfüllt werden. Daher beteiligen wir uns auch an einer Arbeitsgemeinschaft der Universität, welche sich zum Ziel gemacht hat, den Campus lebenswerter und attraktiver zu gestalten. Dazu gehören auch farbenfrohe und kreativ gestaltete Campusflächen.  Zum Arbeiten und Lernen benötigen wir Arbeitsplätze für Gruppen, für Projekte und Diskussionen, da die Kapazitäten der Bib nicht ausreichend sind. Außerdem sollte über die bestehenden Ressourcen aufgeklärt werden für eine optimierte Nutzung des vorhandenen Angebots. Ebenso fordern wir einen Ausbau des WLANs bezüglich der Geschwindigkeit und Verfügbarkeit, da teilweise das Internet so zugänglich ist wie in Sudenburg. In unseren Pausen und nach der Uni brauchen wir Räume zum Entspannen und zur Ablenkung, manche wollen quatschen andere vielleicht einen Mittagsschlaf machen, die Füße hochlegen oder ein Buch lesen. Ergänzt werden soll dies auf dem Campus mit Draußenmöbeln und frei nutzbaren Sportanlagen und einer Bücherzelle. Ebenso fordern wir mehr Räume, die von Studierenden selbst verwaltet werden, wie zum Beispiel eine selbstverwaltete Küche, zudem Raum für musikalische Aktivitäten, Kunst und Handwerkliches. Zum Campus gehören auch die Wege auf und zum Campus, hier fordern wir jeweils von Universität und Stadt eine konsequente Förderung und den Ausbau der Radinfrastruktur: Beispielsweise fordern wir einen Fahrradweg zum G40 von der Elbeschwimmhalle - sowie ausreichend Fahrradstellplätze und fahrradfreundliche Zuwege zu den Uni-Gebäuden. P7 muss als studentischen Club für studentische Projekte erhalten. Die  erforderlichen Umbaumaßnahmen müssen vom Studentenwerk schneller als  bisher vorangetrieben werden.

3. Mehr Geld für Bildung!

Globalzuschuss der Studierendenwerke sichern und auf altes Niveau anheben.

In der Diskussion über die Hochschulkürzungen droht unterzugehen, dass das Land den Globalzuschuss an die Studierendenwerke in Frage gestellt und bereits um die Hälfte gekürzt hat. Als Folge daraus musste der Semesterbeitrag erhöht werden. Mensa, Wohnheim, Psychotherapeutische Beratung, Kulturföderung u.v.m., all das sind Aufgaben der  Studierendenwerke. Kein anderes Bundesland praktiziert bisher eine solch sozial unverantwortliche Politik, sich aus dieser Verantwortung zu stehlen. Insbesondere das Angebot für Psychotherapeutische Beratung müsste deutlich ausgebaut werden. Deswegen fordern wir die Rücknahme der Kürzungen des Globalzuschusses und diesen wieder auf das Niveau von 2012 anzuheben.

Vollfinanzierung der Unis statt Drittmittelabhängigkeit

Die Universität hat zunehmend Schwierigkeiten einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen, da das Land für Tarifsteigerung und Inflation keinen Ausgleich bereitstellt. Forschung und Lehre leiden immer mehr unter der prekären Finanzlage, was nur teilweise durch die befristeten Mittel aus dem Hochschulpakt gelindert wird. Wir fordern eine vollständige Ausfinanzierung aller Hochschulen des Landes. Momentan verbringen unsere Dozierenden zu viel Zeit mit dem Einwerben von Drittmitteln. Diese können eine gute Möglichkeit sein, anwendungsorientierte Forschung voranzutreiben, dürfen dabei jedoch nicht den Ablauf von Forschung und Lehre beeinträchtigen. Die Landesregierung plant die Grundfinanzierung vermehrt durch Drittmittel zu ersetzen - das lehnen wir strikt ab. Daher fordern wir Drittmittel nur als zusätzliche Finanzierungsquelle einzusetzen, wobei wir uns dafür einsetzen werden, dass Drittmittelgebende und -zweck offen gelegt werden und hohen ökologischen und ethischen Standards entsprechen müssen.

Paritätisch besetzte Hochschulgremien

Auch über 40 Jahre, nachdem die ersten Forderungen nach einer Drittelparität an Hochschulgremien laut wurden, ist die Mitbestimmung von Studierenden und Mitarbeitern an wichtigen Entscheidungsprozessen an der Universität weiterhin marginal. Es gibt zwar mittlerweile studentische Mitglieder in den meisten Gremien, diese haben aber kein ausreichendes Stimmrecht, um dem Ausmaß zu entsprechen, mit dem die Entscheidungen die Studierendenschaft betreffen. Weiterhin ist den Professoren ein Vetorecht vorbehalten, welches auch die wenigen Stimmen der Studierenden noch auszuhebeln vermag.
Im Sinne der fortschreitenden Demokratisierung der Hochschulen fordern wir ein gleiches Stimmrecht für alle Interessengruppen an der Universität. Dafür bedarf es paritätisch besetzter Gremien, in denen neben den Professoren auch Studierende, Mitarbeiter und Doktorand*Innen gleichermaßen gehört werden.
Die Begründung, Studierende seien nicht lange genug an der Universität, um produktiv in den Gremien mitzuarbeiten, wird durch die wertvollen Beiträge der aktuellen studentischen Vertreter widerlegt. Auch jetzt schon leisten Studierende einen unentbehrlichen Beitrag zur Gremienarbeit; es ist nur richtig und dringend notwendig, dass ihnen genausoviel Gehör zuteil wird wie den Professoren!









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