23.07.2010 "Die neue Braune Welle": Film- und Diskussionsnachmittag der GHG
Immer und immer wieder liest man Nachrichten über rechtsradikale Umtriebe und Straftaten, nahezu täglich. Immer wieder sagt man sich: „sowas kann's doch nicht geben", liest es und vergisst das Gelesene sofort. Es geht einen selber doch nichts an. „Was interessiert mich ein niedergeschlagener jüdischer Jugendlicher in Laucha?" Man selber hat damit doch nichts am Hut. „Das da mit den Nazis und der NPD ist doch ein Problem des Staates nicht meines" - dies sind oft gehörte Einstellungen in unserem Land. Mehr »
Imagine. Die GHG-Kampagne zur Gremienwahl 2010.
Am 1. und 2. Juni 2010 finden an der Otto-von-Guericke-Universität die Gremienwahlen statt. Die Grüne Hochschulgruppe arbeitet seit vielen Jahren in den studentischen Gremien mit und setzt sich für einen gerechten, ökologischen und lebenswerten Campus ein. Wir verstehen Universität als einen pluralistischen Raum inmitten der Gesellschaft, an dem Demokratie praktiziert und gelebt wird. Die Studierenden unserer Uni haben die kontinuierliche Arbeit unserer Vertreterinnen und Vertreter in den Gremien in den letzten Jahren mit vielen Rückmeldungen und mit Zustimmung honoriert. Dafür möchten wir uns bei Euch bedanken! Unserer Verantwortung als stärkste politische Hochschulgruppe an der OvGU sind wir uns bewusst. Für die anstehenden Wahlen bewerben wir uns bei Euch mit einen Programm, das die Vorstellung von einer Uni als fortschrittlichen Lebens- und Lernort in den Fokus nimmt: IMAGINE.
Mehr »LHG empfiehlt sich als Totengräber studentischer Kulturprojekte
Seit dem 17.05.2010 hängen die Wahlplakate der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) auf dem Campus. Dargestellt wird die große Zahl von 271.539,62 €. Die Zahl geht einher mit der liberalen Dauerforderung nach Senkungen von Beiträgen, hier nach Senkung des Semesterbeitrags. So viel Geld sei mehr als genug für den StuRa, so die Aussage des Plakates. Die 271.539,62 Euro stammen aus dem Haushaltsplan des Studierendenrates und beziehen sich auf ein Jahr, also auf zwei Semester. Sie sind zudem, verknüpft mit der Forderung nach Senkung des Semesterbeitrags, die falsche Zahl, weil die Semesterbeiträge im StuRa-Haushalt nur 165.000,00 € ausmachen. Der Rest sind Landeszuschüsse oder stammt aus dem Haupt- und Geldmarktkonto des Studierendenrates. Also von Geld, das von einer Senkung des Semesterbeitrags gar nicht betroffen wäre (Haushaltspläne sind auf der Internetseite des Studierendenrates einsehbar).
Mehr »16.04.2010: Rektor Pollmann mahnt GHG ab
Im März hatte die GHG öffentlich gemacht, dass in einer Vorlesung von Frau Prof. Braun am Institut für Biologie der Otto-von-Guericke-Universität, kritiklos über Tierversuche zum Forschungsthema Hungergefühl berichtet wurde und diese Ergebnisse anhand einer Power-Point-Präsentation dargestellt wurden.
Statt zu den Vorwürfen der Studierenden ausführlich Stellung zu nehmen, richtete sich das Augenmerk von Frau Braun von da an hauptsächlich darauf, die Veröffentlichung ihrer Folien zu verhindern. So stellte sie der GHG zunächst ein Ultimatum bis zum 12.04.2010 zur Entfernung der Folien von unserer website, selbstverständlich nicht ohne die Androhung rechtlicher Schritte. Die GHG kam dieser Forderung aus Kulanz umgehend nach, obwohl man über die Veröffentlichung von Lehrmaterialen durch Studierende geteilter Meinung sein könnte. Mehr »
20.04.2010 Diskussion & Film: Leben und leben lassen - tödliche Primatenversuche in der Grundlagenforschung
Die Grüne Hochschulgruppe nimmt mit dieser Veranstaltung Bezug auf das Bekanntwerden der Tierversuche im Leibniz-Institut für Neurowissenschaften. Außerdem wird auf den Anstoß einiger Studierender reagiert, welche erfahren mussten, dass sich die Universität als Bildungseinrichtung nicht kritisch mit dem Thema "Tierversuche" auseinander zu setzen scheint.
Professor Jörg Luy, der den bundesweit einzigen Lehrstuhl für Tierschutz und Tierverhalten besetzt, wird eine Einführung in die Problematik des Tierrechts geben und ermöglicht somit Laien sowie Fortgeschrittenen eine eigenständige Bewertung der Vorkommnisse. Mehr »
Erfolgreiches Coaching am Equal Pay Day
Von der Studentin über die in der Bewerbungsphase stehenden jungen Frauen bis hin zur promovierten Erziehungswissenschaftlerin sind Teilnehmerinnen unserer Einladung gefolgt." Die Trainerin Jasmin Döhling-Wölm von der Firma "Karrierekunst" äußerte sich nach dem Coaching sehr zufrieden, "Neben der großen Aufgeschlossenheit der Damen hat mich besonders beeindruckt, dass man bei allen Teilnehmerinnen den Willen spüren konnte, nicht nur etwas für sich selbst zu tun, sondern auch zu gesellschaftlicher Veränderung beitragen zu wollen." Mehr »
10.02.10: „Glückwunsch, Herr Weimann!“ - Auch Professoren lernen dazu.
Wir freuen uns, dass Herr Prof. Weimann im Interview mit dem Radiosender detektor.fm seine Sichtweise auf Klimaschutz und Energieversorgung neu justierte. Weg von der selbstherrlichen Lobbyanzeige der Braunkohleindustrie, hin zu einer Forderung der deutlichen Reduzierung des CAP (also der handelbaren CO2-Menge). Auch die Ausweitung des Emissionshandels auf andere Bereiche findet unsere ungeteilte Unterstützung. Mehr »
19.01.10: Julia Seeliger - Monogamie ist auch keine Lösung
Am 19.01.2010 um 21.00 Uhr widmet sich die Grüne Hochschulgruppe Magdeburg dem Thema des zwischenmenschlichen Zusammenlebens. Im Café Central stellt die Grüne Journalistin, Politikerin und Bloggerin Julia Seeliger in ihrem Vortrag die Frage, wie zeitgemäß die derzeitige Orientierung der bundesdeutschen Realpolitik auf die Kleinfamilie noch ist. Mehr »
Tierversuche in Vorlesung der Studiengänge Integrative Neuroscience und Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition
Vor einigen Tagen meldeten sich Studierende der Studiengänge Integrative Neuroscience und Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition bei der Grünen Hochschulgruppe Magdeburg. Sie berichteten davon, dass in einer Vorlesung des Instituts für Biologie über Tierversuche zum Hungergefühl berichtet wurde und diese anhand einer Power-Point-Präsentation, die der GHG vorliegt (hier gab es mal einen Link zum Download der PPT, den wir nach Androhung rechtlicher Konsequenzen vorerst entfernt haben...), vorgestellt wurden. Spätestens ab Seite 24 geht es dabei um Abbildungen von wissenschaftlich fragwürdigen Versuche an Ratten, deren z.B. die Gedärme verbunden werden. Es wurde der Anschein erweckt, dass diese Tierversuche notwendig seien und einen sinnvollen und obligatorischen Teil des Studiums darstellen würden. Es kam zu ablehnenden Reaktionen einiger Studierender, die den Raum aus Protest gegen die Darstellungen verließen. Die GHG nimmt den Vorfall zum Anlass, sich mit einem offenen Brief an das verantwortliche Institut zu wenden, den wir im Folgenden veröffentlichen.
Mehr »Recyclingpapier für alle technischen Geräte!
Diese Forderung findet sich in unserem Wahlprogramm (http://www.ghg-md.de/gremienwahlen-2009/wahlprogramm-2009/) und wir arbeiten daran sie umzusetzen.
Aus diesem Grund haben wir über 30 Einrichtungen der OvGU per Mail kontaktiert. Ziel war es herauszufinden in wie weit an der OvGU bereits Recyclingpapier eingesetzt wird und woran es liegt, dass Recyclingpapier nicht überall benutzt wird. Mehr »
Eine Stellungnahme der Grünen Hochschulgruppe Magdeburg (GHG) zu den Werbe-Weisheiten des Braunkohle-Lobbyisten Prof. Joachim Weimann.
Seit dem Frühjahr 2008 schaltet der Bundesverband Braunkohle (DEBRIV) aus Köln großformatige Anzeigen in deutschlandweit erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften wie der ZEIT, der Süddeutschen Zeitung, dem SPIEGEL oder dem Online-Nachrichtenportal SPIEGEL ONLINE. Der Lobby-Verband, dessen Ziel es ist, die klimaschädliche und unzeitgemäße Braunkohle-Industrie in Deutschland so lange wie möglich am Leben zu halten, lässt sich die Anzeigen-Kampagne, in der mittlerweile über zwanzig vermeintliche Experten ihre „Weisheiten" zum Besten gegeben haben, viele Millionen Euro kosten.
Gremienwahlen 2009: GHG behauptet sich als stärkste Hochschulgruppe an der Uni!
Bei den Gremienwahlen 2009 an der Uni Magdeburg hat die GHG ihre Stellung als stärkste Hochschulgruppe ausgebaut und ist nun mit vier Mandaten im Studierendenrat vertreten. Außerdem vertreten GHG-Mitglieder im Fachschaftsrat der FGSE und in diversen Referaten und Kommissionen Eure Interessen. Sie sind die Crew der Grünen Zukunftspolitik, die auf dem Campus gelandet ist. "Pollmann, wir haben ein Problem..." funken sie an die verstaubte Verwaltung der Universität. Mit ihren Konzepten für eine ökologischere, demokratischere und gerechtere Uni ist die GHG der Uni-Realität oft Lichtjahre voraus. Mehr »
Im Blick: Was der RCDS mit Sexismus zu tun hat.
Sexismus wird abgeleitet von dem Wort „sex“, was Geschlecht im biologischen Sinn bedeutet. Soziologische Texte unterscheiden zwischen dem biologischen (sex) und dem sozialen Geschlecht (gender). Während sich das biologische Geschlecht ausschließlich auf biologische Körpereigenschaften bezieht und zwischen Mann und Frau unterscheidet, hebt das soziale Geschlecht (gender) diese Unterschiede auf und sieht das Verhalten als sozial konstruiert an. Mehr »
Uni-Nazis von „Studentische Interessen“ tun’s schon wieder
Mal im Ernst: Nazis machen klassischer Weise genau dass, was man von Nazis eben so erwartet! Entweder sie betreiben „Völkerhetze“, verfolgen und bedrohen Andersdenkende, verletzen oder töten im schlimmsten Fall Menschen, die ihnen einfach nicht so recht ins Volksgemeinschaftsbild passen wollen. Oder sie geben ihrem Treiben dann und wann einen biederen Anstrich und treten zu Wahlen an. Mehr »
Würfeln um Gerechtigkeit – alea iacta sunt?
Am 11. Mai 2009 erhielt Magdeburg grünen Besuch: Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Europaabgeordnete, nahm die Einladung der Grünen Hochschulgruppe Magdeburg wahr, um in der Reihe „Vortrag&Diskussion“ seinen Standpunkt zum Thema Gerechtigkeit zu äußern.
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